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Comedy-Show mit Shahak Shapira

Shapira Shapira ist Stand Up und Sketch-Comedy in einem. Mit Shahak Shapira

Shahak Shapira ist ein in Israel geborener und in Berlin lebender Stand-Up Comedian und Satiriker. Hummus, Death Metal und der Einsatz von Ironie, um ehrliche menschliche Gefühle zu unterdrücken, sind seine absolute Leidenschaft. In seiner Comedy-Show präsentiert Shahak Shapira satirisch, kritisch und meinungsstark seine Sicht auf die Welt und die aktuellen Geschehnisse im Internet sowie in den sozialen Medien. „Shapira Shapira“ – das ist Stand-Up- und Sketch-Comedy in einem. Dabei steht Shahak vor der größten Herausforderung seines Lebens: Im deutschen Fernsehen witzig zu sein. Unterstützen werden ihn dabei u.a. die Comediens Hazel Brugger, Phil Laude und Felix Lobrecht. Bereits sechs Wochen vor der Ausstrahlung starten Clips aus „Shapira Shapira“ auf der Seite shapirashapira.de, in der ZDFmediathek sowie auf Youtube und Instagram.

Ab Dienstag, 9. April 2019, 23.15 Uhr auf ZDF NEO

Der Künstler:

Shahak Shapira wurde 1988 im Westjordanland, Israel, geboren. 2002 verließ er seine Heimat und immigrierte mit seiner Mutter und dem jüngeren Bruder ins ostdeutsche Laucha. 

2006 zog er nach Berlin und studierte an der Miami AdSchool, die ihm Auslandsaufenthalte in verschiedenen Teilen der Welt ermöglichte. Zurück in Berlin, arbeitete er als Creative Director in der Werbung und veröffentlichte 2016 die Autobiografie „Das wird man ja noch schreiben dürfen!“, in dem er sein Leben und seine Erfahrungen in Deutschland verarbeitete. Seine Lesereise gestaltete er unkonventionell und lockerte die Lesungen mit Comedy-Elementen auf. Sein Stand-Up kam beim Publikum so gut an, dass er ihn stetig weiterentwickelte und 2018 sein erstes Soloprogramm „German Humor“ präsentierte.

Für weltweit mediales Aufsehen sorgte Shahak Shapira 2017 mit seiner Website „Yolocaust“. Dort veröffentlichte er zwölf Fotocollagen, die er aus öffentlich gemachten Selfies fremder Personen, die sich am Denkmal ermordeter Juden Europas in Berlin fotografiert hatten, mit Fotomaterial aus NS-Vernichtungslagern kombinierte. Das Projekt löste eine Debatte über das Mahnmal und die Erinnerungskultur an den Holocaust aus. 

Shahak Shapiras familiärer Hintergrund spiegelt seine enge Beziehung zum Thema Holocaust wider. Sein Großvater mütterlicherseits war der einzige Holocaust-Überlebende seiner Familie. Shapiras Großvater väterlicherseits, Amitzur Shapira, war Trainer der israelischen Leichtathleten bei den Olympischen Spielen von 1972 und starb als Geisel palästinensischer Terroristen der Gruppe „Schwarzer September“ auf dem Militärflughafen Fürstenfeldbruck. 

Internationale Beachtung fand auch seine Aktion, bei der er Hass-Tweets auf die Stufen vor der Twitter Deutschland-Zentrale in Hamburg sprühte. Shapira bekannte sich mit dem Youtube-Video „#HeyTwitter“ zu der Maßnahme und berichtete, in einem Zeitraum von sechs Monaten, Twitter mehr als 300 ihn beleidigende und bedrohende Tweets gemeldet zu haben. Neun Meldungen wurden abgelehnt, der Rest blieb unbeantwortet. Am 18. August 2017 erschien Shahak Shapiras zweites Buch: Eine Bibel-Parodie namens „Holyge Bimbel“, in der er Geschichten aus dem alten und neuen Testament in Internetsprache übersetzte. Sie erreichte Platz eins der Amazon- und Platz zehn der Spiegel-Bestseller-Liste.

2018 nahm Shapira die deutsche Staatsangehörigkeit an und gab deshalb seine israelische ab.