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TOUCHSCREEN-SPIEGEL IM IOS-STYLE

Neuester Technik-Trend
Der Designer Rafael Dymek entwickelte nun den ersten Spiegel, der wie ein iPad funktioniert. Auf YouTube präsentierte er das Meisterwerk.

Smart Mirrors
„Smart Mirrors“, so nennt sich eine Erfindung, die ähnlich funktionieren sollen wie ein Smartphone oder ein Tablet – mit dem Unterschied, dass alle digitalen Inhalte auf einem gewöhnlichen Spiegel angezeigt werden. Morgens beim Zähneputzen vor dem Badspiegel und auf ebendiesem Neuigkeiten aus aller Welt lesen – klingt ziemlich verrückt, oder? Doch genau das soll schon bald möglich sein. Unternehmen wie Microsoft oder Google präsentierten bereits erste Prototypen mit eingebauten Webcams, die sogar über Gesichtserkennungssoftware verfügen. So sollen relevante Inhalte aus dem Internet, zugeschnitten auf die Interessen der jeweiligen Person, gefiltert und auf den Spiegel projiziert werden. Für technikaffine Hobbybastler finden sich schon jetzt zahlreiche Bauanleitungen im Word Wide Web, damit der Traum vom „Smart Mirror“ schon bald Wirklichkeit wird. Dabei steht das Produkt eigentlich schon in den Startlöchern: Ein Designer aus Amerika entwarf nämlich einen ziemlich smarten Spiegel, der optisch betrachtet auch direkt aus dem Hause Apple stammen könnte.

Touchscreen-Spiegel
Rafael Dymeks Apple-Mirror begeistert tausende von Zuschauern auf YouTube. Der Designer aus New York erklärt in seinem zweieinhalb minütigen Video, wozu sein „Apple-Mirror“ mit dem Betriebssystem iOS 10 fähig ist. Auf den ersten Blick sieht der Spiegel wie ein riesiges Tablet aus, das man an die Wand gehängt hat. Doch Dymek belehrt uns eines Besseren: Mit einer einzigen Berührung verwandelt sich die Oberfläche des Spiegels in eine Benutzerfläche zum Surfen und Spielen. Oben links steht eine Wetteranzeige und rechts davon befindet sich die Uhrzeit. Eigentlich zwei ziemlich coole Gadgets für einen kurzen Blick in den Spiegel, oder? Im unteren Bereich des Apple-Mirrors listet Rafael Dymek verschiedene Apps wie Facebook Messenger, Netflix und „NBC News“ auf, mit denen man sich die Zeit vor dem Spiegel gut vertreiben kann. Zudem kann der Amerikaner mit seinem selbstgebauten Smart Mirror auf eine Soundanlage zugreifen und Musik hören, die er über eine App auswählt. So macht das morgendliche Anziehen und Stylen vor dem Spiegel doch gleich viel mehr Spaß!

Schon bald zu kaufen?
Wie der Erfinder den Spiegel gebaut hat, verrät er natürlich nicht. Viele kluge Köpfe rätseln aber schon seit einer Weile darüber, welche Technik der Designer für seinen Smart Mirror benutzt haben könnte, um ihn nachzubilden. Sollte jemand des Rätsels Lösung gefunden haben, könnten wir uns bestimmt schon bald über die ersten funktionsfähigen, wenn auch sehr kostspieligen, Touchscreen-Spiegel bei Media Markt oder Saturn freuen. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis die tollen Teile bei uns in den Läden stehen.

Auch etwas anderes verschweigt uns der Erfinder Rafael Dymek: Wie oft muss er seinen Hightech-Spiegel wohl am Tag putzen?


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